Tropfsteine im Tal:

Koppenbrüllerhöhle.

Koppenbrüllerhöhle

Die wasserführende Koppenbrüllerhöhle liegt im Tal und ist durch einen kurzen Spaziergang auf einem gut befestigten Wanderweg an der bezaubernden Koppentraun entlang erreichbar. Bestaunen Sie Tausende Jahre alte Tropfsteine und lauschen Sie dem Tosen des unsichtbaren Baches im Inneren des Berges.

Der Besuch der Koppenbrüllerhöhle, der jüngsten der drei Dachstein-Höhlen, vermittelt Ihnen beeindruckende Einblicke in die unterirdischen Wasserwegen des Dachstein-Inneren. Hochwassersichere Wege erlauben den gefahrlosen Besuch selbst bei Schlechtwetter!

Aufregende Führung in der Koppenbrüllerhöhle:

Vom Gasthaus „Koppenrast“ am Ortsende von Obertraun führt ein bequemer Wanderweg entlang der Traun in etwa 15 Minuten zum Höhleneingang. Der Höhleneingang ist eine Karstquelle, der nur zeitweise, besonders nach schweren Niederschlägen und zur Schneeschmelze, Wassermassen entströmen.

Musik aus der Unterwelt

Koppenbrüllerhöhle

Natürlich sorgen auch in der Koppenbrüllerhöhle die Installationen der Kunstuniversität für außergewöhnliche Erlebnisse! Trommeln auf hohen, stelzenartigen Beinen erwarten die Besucher der Koppenbrüllerhöhle. Wenn das Wasser von der Höhlendecke tropft entsteht so ein rhythmisches Schlagen und erinnert an die gestaltende Kraft des Wassers, die einst die Höhle geschaffen hat. 

Im Inneren der Höhle dagegen fließen die Höhlenbäche ständig. Bei den rund einstündigen Höhlenführungen erhalten Sie einen Einblick in die Entstehung der Höhle und können bei Schneeschmelze und nach starken Niederschlägen erleben, wie sich das trockene Bachbett in der Simonyhalle innerhalb weniger Minuten in einen reißenden Wildbach verwandelt.

Vorbei an der „Niedrigen Versturzhalle“ und der „Hannakluft“ gelangen sie schließlich zum Ursprung des Höhlenbaches, dem Bocksee. Auf dem Rückweg sind Tropfsteine und Wandsinter, die sich im Verlauf von Jahrhunderten gebildet haben, zu sehen.

Abenteuerspielplatz Salzkammergut

Abenteuerspielplatz Salzkammergut

In der Koppenbrüllerhöhle wartet ein spannendes Erlebnis auf Kinder und Erwachsene - bei den spannenden Trekkingtouren bewegt man sich abseits der bequemen Wanderwege und erobert die Höhle wie ein richtiger Höhlenforscher!

Vorsicht - macht süchtig!

Zur Geschichte der Koppenbrüllerhöhle:

Hofer Sef Marterl

In einem Salzkammergut Reiseführer des 19. Jahrhunderts wurde die Koppenbrüllerhöhle als „berühmte Schauhöhle“ bezeichnet. Da damals noch kein regelmäßiger Führungsbetrieb stattfand, ist anzunehmen, dass Einheimische interessierte Reisende durch die Höhle führten. Auch der berühmte Dachsteinforscher Friedrich Simony war mehrmals in den tieferen Teilen der Höhle.

Schaurige Geschichten, wie jene vom Geist der in der Höhle verstorbenen Hofer Sef, dürften dabei zum Führerrepertoire gehört haben. Eine touristische Erschließung der Höhle mit Wegen und regelmäßigen Führungen gibt es seit dem Jahre 1910. In den folgenden Jahrzehnten haben legendäre Höhlenführer wie Sepp Schilcher und Alois Schenner zum Ausbau der Koppenbrüllerhöhle beigetragen.

Heute ist die Koppenbrüllerhöhle ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie!

Wandertipp: Weg durch die Wildnis

Koppental Wanderweg

Höhenunterschied 100 m, vorgeschlagene Wanderroute ca. 9,5 km, Gehzeit ca. 3 Stunden (ohne Höhlenbesuch)
Entlang des Koppental-Wanderweges zwischen Bad Aussee und Obertraun erzählt der Themenweg „Weg durch die Wildnis“ die Geschichte des Koppentales. Bei elf Stationen wird auf großen Tafeln die Tierwelt, Jagd, Urzeitwege durch das Koppental, gewaltige Lawinenabgänge, das Holztriften auf der Traun, die Geschichte der Eisenbahn, die Koppenbrüllerhöhle usw. beschrieben. Historische Zeichnungen und Abbildungen ergänzen die interessanten Texte.

Tipp für Ihren Besuch der Koppenbrüllerhöhle:

Für den Besuch der Koppenbrüllerhöhle, der nur in Begleitung ausgebildeter Höhlen-Führer erlaubt ist, empfiehlt sich festes Schuhwerk und warme Kleidung. Hinweis: In der Koppenbrüllerhöhle herrscht eine Durchschnittstemperatur von 6°C. Weiter hilfreiche Informationen finden Sie auf der FAQ-Seite